aki Katholisches Akademikerhaus
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aki classics

Sonntag, 22. Oktober 2017, 11:15 Uhr

Ort: aki, Hirschengraben 86. 8001 Zürich

2017-10-22: aki classics

Silvia Berchtold (Blockflöte), Sofija Grgur (Cembalo) und Filip Rekiec (Barockgeige) bringen Werke von frühbarocken und barocken Meistern sowie ein zeitgenössisches Stück zur Aufführung.

Programm:
Tarquinio Merula (1595-1665), Ciaccona
Biagio Marini (1594-1663), Sonata variata op.2
Georg Philipp Telemann (1681 - 1767), Sonate F-Dur für Violine, 1. Andante, 2. Vivace, 3. Grave, 4. Allegro
Johann Sebastian Bach (1685-1750), aus der Sonate für Flöte in e-moll, 1. Adagio, 2. Allegro
Peter Hannan (*1953), RSRCH 12/84 «Dream» für Blockflöte Solo
Johann Sebastian Bach, Sonate für Violine in G-Dur, 1. Adagio, 2.Vivace, 3. Largo, 4. Presto
Georg Philipp Telemann, Fantasia für Flöte Nr.9
Nicola Matteis (Matheis) (fl. c. 1670 -- c. 1698): Passaggio Rotto - Andamento veloce aus Arie diverse per il violino
Nicola Matteis, Ground after the Scotch Humour
Biagio Marini, Sonata sopra La Monica

Informationen zu den Musikerinnen und dem Musiker:

Sofija Grgur, Cembalo
Die in Sarajevo geborene Musikerin ist eine gefragte Orgel- und Cembalo-Solistin. Als Stipendiatin des serbischen Bildungsministeriums kam sie mit dem Orgeldiplom der Musikhochschule Belgrad im Jahre 2009 nach Würzburg. Dort erwarb sie das Orgel-Konzert-Diplom. Im September 2017 hat sie ein Masterstudium (Historische Improvisation) an der Schola Cantorum Basiliensis begonnen.
Sie ist Stipendiatin des Fonds für junge Talente der Republik Serbien 2009/11, der Leni-Geissler-Stiftung, der Musikalischen Akademie Würzburg, des STIBET Stipendien-Programms des DAAD und der Soroptimist Stiftung. Im Jahre 2005 gewann sie bei einem Wettbewerb den Spezialpreis für ihre Interpretation der Stücke von J. S. Bach und bekam die Einladung zum Konzert in der Basilika St. Florian auf der Bruckner-Orgel. Sie war Finalistin des Internationalen Biber Wettbewerbs in St. Florian 2015, Österreich, und eine von 6 Finalisten bei der Internationalen Jurow Competition for Harpsichord, Oberlin, USA , März 2016.

Silvia Berchtold, Flöte
Sie wuchs in Landsberg am Lech in Bayern auf. Mit vier Jahren erhielt sie ersten Unterricht an der Blockflöte. Es folgte eine Grundausbildung im Fach Klavier, Oboe und Viola da Gamba. Von 2010-2015 studierte sie bei Professor Matthias Weilenmann an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) Blockflöte und schloss ihren Master in Music Pedagogy mit Auszeichnung ab. Für ihren Master erhielt sie ein Stipendium der Hirschmann Stiftung. Parallel zum Master-Studium absolvierte sie eine Weiterbildung in Musiktherapie an der Bayerischen Musikakademie Marktoberdorf.
Mit der Blockflöte erreichte sie zahlreiche erste Preise beim Wettbewerb «Jugend musiziert» in Deutschland, im Jahr 2009 wurde sie dabei Bundessiegerin und Kulturförderpreisträgerin des Landkreises Landsberg. 2014 und 2015 gewann sie beim internationalen Blockflötenwettbewerb in Nordhorn den 2. Preis, 2015 war sie Finalistin beim internationalen Blockflötenwettbewerb MOECK/SRP in London.
In ihrer musikalischen Tätigkeit interessiert sich Silvia besonders für die Konzeption und Durchführung interdisziplinärer Projekte.

Filip Rekieć, Barockvioline
Der polnische Violinist Filip Rekieć studierte Barockvioline und Barockviola bei Prof. Pauline Nobes (und moderne Violine bei Prof. Grigori Zhislin) an der Musikhochschule Würzburg und and der Karol Lipinski University of Music in Breslau, bei Prof. Bartosz Bryła. Neben seiner Tätigkeit im Ensemble Interrogatio (siehe www.ensemble-interrogatio.de) ist er Mitglied des Barockorchesters Holland Baroque. Er hat an Meisterkursen bei Gottfried von der Goltz und Antoinette Lohmann teilgenommen.
Momentan ist er Masterstudent (Historische Interpretationspraxis) an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main, Klasse Prof. Mechthild Karkow.
Filip Rekieć spielt auf einer Barockvioline, die 1683 von Cornelis Kleynman gefertigt wurde. Dabei handelt es sich um eine Leihgabe aus der Sammlung "The Dutch Musical Instruments Foundation».

Verantwortlich: Silvia Berchtold und Oana Kariotoglou Popescu