BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
METHOD:PUBLISH
CALSCALE:GREGORIAN
PRODID:-//WordPress - MECv7.34.2//EN
X-ORIGINAL-URL:https://aki-zh.ch/
X-WR-CALNAME:aki
X-WR-CALDESC:Katholische Hochschulgemeinde Zürich
X-WR-TIMEZONE:Europe/Zurich
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Zurich
X-LIC-LOCATION:Europe/Zurich
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20260329T030000
RRULE:FREQ=YEARLY;BYMONTH=03;BYDAY=-1SU
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20261025T020000
RRULE:FREQ=YEARLY;BYMONTH=10;BYDAY=4SU
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
X-MS-OLK-FORCEINSPECTOROPEN:TRUE
BEGIN:VEVENT
CLASS:PUBLIC
UID:MEC-e231a950ed2aa037c80bdfceb334ec1d@aki-zh.ch
DTSTART;TZID=Europe/Zurich:20241114T194500
DTEND;TZID=Europe/Zurich:20241114T211500
DTSTAMP:20241031T151531Z
CREATED:20241031
LAST-MODIFIED:20241111
PRIORITY:5
SEQUENCE:5
TRANSP:OPAQUE
SUMMARY:Faszination «Cyborg»
DESCRIPTION:Als Cyborgs werden am häufigsten Menschen bezeichnet, die durch technische Bauteile ergänzt sind – je nach Wortverständnis in unterschiedlichem Ausmass. Wo diese Verbindung nicht aus gesundheitlichen und kompensatorischen Gründen geschieht, geht es um das Vorhaben, die eigenen Leistungs- und Erlebnisfähigkeiten zu steigern. Diese Idee des Cyborgs fasziniert, und das Wagnis, hier neue Brücken zwischen menschlichen Körpern und Technik zu bauen, geht bei manchen sehr weit. Bei jenen, die dem Transhumanismus nahestehen, liegt das letzte Ziel darin, den menschlichen Körper und insbesondere die mit ihm einhergehende Sterblichkeit zu überwinden. In diesem Verständnis von Cyborg ist es Technologie, die den Menschen auf den Leib rückt und ihnen unter die Haut geht. Der Philosoph Günther Anders sprach in Hinblick darauf bereits Mitte des 20. Jahrhunderts selbstkritisch von der prometheischen Scham, weil sich Menschen hier, sich selbst demütigend, als Fehlkonstruktion verstünden.\nDie Philosophin Donna Haraway wiederum thematisiert in ihrem Cyborg-Manifesto (1985) verschwindende Grenzen über jene zwischen Menschen und Technik hinaus. Ihr geht es auch um die längst brüchig gewordene strikte Abgrenzung von Mensch und Tier sowie um eine Überschreitung strikter Geschlechtergrenzen zwischen Männern und Frauen. Die imaginäre hybride Figur einer Cyborg und ihre gelebte Erfahrung strebt im Unterschied zu der eines Cyborg nicht nach Stärkung und Beherrschung, sondern untergräbt vor allem die Annahme einer festgelegten und verbindlichen Natürlichkeit, mit der Machtverhältnisse naturalisiert werden. Der ironische politische Mythos des Cyborg steht für eine Überwindung von Dichotomien wie jener von männlich-weiblich oder zivilisiert-primitiv und damit verbundenen hierarchischen Verhältnissen. Damit will Haraway nicht zuletzt Räume für einen sozialistischen Feminismus eröffnen.\nUniv.-Prof. Dr. Anne Siegetsleitner, Professorin für Praktische Philosophie und Leiterin des Instituts für Philosophie an der Universität Innsbruck, wird in ihrem Vortrag diesen spannenden Themenkomplex beleuchten und zur Diskussion stellen.\n \nZum gemeinsamen Abendessen vor dem Vortrag seid Ihr ganz herzlich eingeladen. Damit wir besser planen können, bitten wir um Eure Anmeldung bis am Mittwochabend, den 13. November.\n \n[erforms id=“18388″]\n
URL:https://aki-zh.ch/events/cyborg/
CATEGORIES:Kultur
LOCATION:Hirschengraben 86
ATTACH;FMTTYPE=image/webp:https://aki-zh.ch/wp-content/uploads/2024/09/Cyborg.webp
END:VEVENT
END:VCALENDAR
