klein schreiben, gross wirken: frieden

«Gebt’s uns endlich Frieden! Wir woll’n nix als Frieden!» Mit diesem Lied elektrisierte 1981 der österreichische Liedermacher Georg Danzer viele Menschen in Mitteleuropa, die sich nach mehr sehnten als nach der Erfüllung kleinbürgerlicher Träume. 40 Jahre später sind grausame Kriege näher gerückt als damals, und dies inmitten einer Mehrfach-Krise.
Gleichzeitig wissen wir besser als damals: Friedensappelle allein richten wenig aus. Für eine friedlichere Welt braucht es die geduldige, unscheinbare Friedenstätigkeit von uns allen an unseren verschiedenen Studien- und Arbeitsplätzen und in unseren unterschiedlichen Lebenswelten.
Durch die -en-Endung gleicht das Wort «Frieden» lautlich einem deutschen Infinitiv. «Frieden» können wir darum auch als Tätigkeitswort verstehen. Der Frieden bahnt sich in dem an, was gemeinhin klein geschrieben, wenig beachtet wird. Frieden entsteht dort, wo im Kleinen gestaltet und zugehört, getragen und gebetet wird. Er beruht auf einer Kultur der Sorgfalt und des Vertrauens im menschlichen Miteinander. Und manchmal entfaltet er grosse Wirkung. Zu einer friedlicheren Welt kann das Einüben von gewaltfreier Kommunikation genauso beitragen wie Tanzen, Singen oder Feiern. Eine friedlichere Welt kann sich genauso im Nachdenken über das Friedenspotenzial der Bergpredigt entwickeln wie beim gemeinsamen Lernen oder Diskutieren.

Für all dies und mehr gibt es Räume und Möglichkeiten im aki im kommenden Semester. Herzlich willkommen!

Demnächst im aki

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akiClassics

In diesem Konzert am 3. März 2024 beleuchtet das Duo TASAI (Heike Schäfer & Stefan Kägi) Möglichkeiten der Konsolation, sprich des Trostes in künstlerischer Form.

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akiAtelier

Das Format akiAtelier bietet Raum für kreativ-soziales Miteinander. In den Workshops zu Musik und Tanz erproben wir verschiedene Ausdrucksmethoden und schöpfen aus künstlerischer Selbst- und Gruppenerfahrung.

Zu den Workshops

Ruheoase im Studialltag.

Im Herzen der Stadt.

 

Gemeinschaft pflegen, zusammen lernen, Gehör finden, über aktuelle Themen und grosse Fragen nachdenken, Spiritualität vertiefen, sich gemeinsam für andere engagieren. Besuche uns im aki-Garten gleich unterhalb der ETH-Mensa, neben der Polybahn!

Das aki-TeamÜber das aki

Magis-Gruppen

Gemeinschaft, Gebet, Ermutigung für die Suche nach dem Mehr (lat. magis) im eigenen Leben. Magis-Gruppen (3-7 Pers.) erkunden und pflegen die ignatianische Spiritualität vor allem in Form des Tagesrückblicks, der Schriftbetrachtung und dem gemeinsamen Üben in der sog. «Unterscheidung der Geister». Jede Gruppe gestaltet ihre Treffen selbst. So können auch Spieleabende, gemeinsames Essen, Musizieren, Singen, Lesen oder Diskutieren dazugehören. Hast Du nach so einer Kleingruppe gesucht? Hast Du Fragen und möchtest mehr erfahren? Dann melde Dich bei uns!

Madame Frigo

Gemeinsam gegen Food Waste mit dem öffentlichen Kühlschrank von Madame Frigo an der rechten Hausfassade des aki (Hirschengraben 86). Herzliche Einladung auch zum Food Waste Zmittag (fast jeden Donnerstag in der Vorlesungszeit).

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