Datum

24. Mrz 2022
Expired!

Uhrzeit

19:00

Zielgruppen

Öffentlich,
Studierende

Hauptsache Kind? Ethik der Reproduktionsmedizin

Die Möglichkeiten von ungewollt kinderlosen Paaren, sich ihren Herzenswunsch zu erfüllen, haben sich während der vergangenen Jahrzehnte mit Blick auf reproduktionsmedizinische Fortschritte und rechtliche Entwicklungen enorm erweitert. So ist etwa die Beschaffenheit des Kindes potentiell Gegenstand technologischer Einflussnahme. Was den einen als Triumph der Freiheit erscheint, weckt bei anderen Besorgnis und Fragen: Sind nicht gerade unsere Kinder etwas, das wir annehmen sollten, so wie sie eben kommen – oder eben auch nicht?

Wie sind Techniken wie das Egg Freezing, die Präimplantations-Diagnostik (PID), die Ei- und Samenspende und nicht zuletzt die Leihmutterschaft moralisch zu bewerten? Was bedeutet heutzutage «Familie» im Angesicht dieser Technologien? Und inwiefern ermöglicht die Reproduktionsmedizin auch gleichgeschlechtlichen Paaren Kinderwünsche? – Mit unserem Podium wollen wir diesen und weiteren Fragen der Reproduktionsmedizin nachgehen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Paulus Akademie Zürich

Anmeldung erforderlich.

Anmeldung online über diese Seite. Anmeldeschluss: 23. März 2022.

Leitung:
Dr. Sebastian Muders, Paulus Akademie, und Christian Schenker, aki, katholische Hochschulgemeinde Zürich

Referierende:
Dr. Judit Pók Lundqvist, ehem. Leitende Ärztin, Dep. Frauenheilkunde, Universitätsspital Zürich und Stiftungsratspräsidentin der Stiftung Dialog Ethik
Dr. Stephanie Merckens, Referentin für Biopolitik, Institut für Ehe und Familie Wien
Prof. Dr. Michael Coors, Leiter des Instituts für Sozialethik der Theologischen Fakultät an der Universität Zürich

Kosten: CHF 30.- (mit anschliessendem Umtrunk)
CHF 20.- (mit anschliessendem Umtrunk) für Mitglieder Gönnerverein, für IV-Bezüger und für Leute mit KulturLegi
Studierende und Lernende gratis