Datum

28. Mai 2024
Abgelaufen!

Uhrzeit

12:15

Zielgruppen

Öffentlich,
Studierende & Interessierte bis 35 Jahre

Mittagsgebet

Eine kurze Atempause im Tagesablauf. Gemeinsam hören auf Gott, den ganz Anderen, singen, beten, schweigen.
Menschen, die mehrheitlich in der Innenstadt arbeiten, treffen sich für einen Moment,
meist ohne grosse Worte, bleiben Vorübergehende,
kommen einmal und ein anderes Mal nicht,
und stärken sich gegenseitig.

Ablauf
Viertelstundenschlag der Kirchenglocke
Lied
Psalm/Gedicht
Biblische Lesung
Stille
Halbstundenschlag der Kirchenglocke
Gebet
Segen
Schlusslied

Es tragen zur Zeit mit
die Predigerkirche, evangelisch-reformierte Pfarrerinnen und Verantwortliche der Innenstadt, das forum (Pfarrblatt der Katholischen Kirche im Kanton Zürich), die Zürcher Jesuitengemeinschaft und das aki.

Echo
«Ich schätze» die «schlichte Form, in der sich niemand in Szene setzt. Alles ist so unscheinbar. Spirituelle Sonderpunkte gibt es dafür nicht. Das Gebet dauert maximal zwanzig Minuten. Kurz genug, um keine Ausreden fürs Fernbleiben zu haben. Und lang genug, um mich zu einer bewussten Zäsur heraus-zufordern.
Wenn ich mich nicht sehr täusche, bin ich nicht allein mit diesem Bedürfnis nach solchen Haltepunkten, die sich gut in den Alltag integrieren lassen, die von mir keine spirituelle Leistung erwarten und auch keine spirituellen Wunderdinge versprechen. Momente, denen jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer genauso viel Verbindlichkeit und Gewicht verleihen kann, wie für ihn oder sie gerade drin liegen.
Es ist für mich sinnbildlich, dass die Türe zur Predigerkirche während des Mittagsgebets offen steht. Ich fühle mich frei zu kommen. Und ebenso frei zu gehen. Es gibt weder Zulassungsbedingungen noch Gruppendruck. Genau deshalb fühle ich mich wahrhaftig eingeladen. Ein Gast unter lauter Gästen.»

Thomas Binotto im forum