Das aki.

Das aki-Team

P. Franz-Xaver Hiestand

P. Franz-Xaver Hiestand

Jesuit, Leiter des aki, Hochschulseelsorger

T 044‭ ‬254‭ ‬54‭ ‬66
» E-Mail

Christian Schenker

Christian Schenker

Hochschulseelsorger

T 044‭ ‬254‭ ‬54‭ ‬69
» E-Mail

Rachel Philipona

Rachel Philipona

Betriebsleitung

T 044‭ ‬254‭ ‬54‭ ‬61
» E-Mail

Heike Schäfer

Heike Schäfer

Mitarbeiterin Projekte

T 044‭ ‬254‭ ‬54‭ ‬68
» E-Mail

Sebastián Guerrero Soriano

Sebastián Guerrero Soriano

Mitarbeiter Projekt Umbau

Matthias Flury

Matthias Flury

Studentischer Mitarbeiter

Vera Tamfal

Vera Tamfal

Mitarbeiterin Administration

T 044‭ ‬254‭ ‬54‭ ‬62
» E-Mail

Merih Zerezgi

Merih Zerezgi

Mitarbeiter Hauswirtschaft

Anna Quaresima

Anna Quaresima

Mitarbeiterin Hauswirtschaft

Gino Scalone

Gino Scalone

Mitarbeiter Hauswirtschaft

Frühjahrssemester 2020:

Farbe bekennen

Liebe Studierende
Liebe Interessierte

Eine Meinung zu haben ist ein Muss. Wer keine hat, gilt als uninformiert und irrelevant. Wer seine Meinung möglichst überall und zu allem und mit Nachdruck äussert, erscheint kompetent und nimmt Einfluss. So scheint es.

Farbe bekennen bedeutet, die eigene Haltung zu einer Frage offenzulegen. Wer Farbe bekennen will, muss aber die Farben kennen. Dazu braucht es nuancierte Gespräche, in denen Ansichten differenziert ausgetauscht, Vorurteile abgebaut, wissenschaftliche Erkenntnisse gesichtet, auch nicht-mainstreamfähige Ansichten thematisiert und so Meinungen jenseits von Schwarzweiss-Denken gebildet werden können. Solche Gespräche sind nicht sexy. Sie polarisieren zu wenig, dauern zu lang, generieren zu wenig Reichweite, sind zu anstrengend. Sie gehen unter zwischen Twitter Wars und Shitstorms und werden von Such-Algorithmen herausgefiltert. Das aki ist ein Ort, wo aber genau solche Gespräche möglich sind. An unseren Diskussionsabenden, Workshops und Vorträgen setzen wir uns mit verschiedensten Themen aus Gesellschaft, Kultur, Psychologie, Naturwissenschaft und Religion auseinander.

Manchmal ist es auch wichtig, sich selbst gegenüber Farbe zu bekennen. Das heisst, sich zu getrauen, in Ruhe und unvoreingenommen das eigene Empfinden wahrzunehmen, ernst zu nehmen, Fragen und Unsicherheiten zuzulassen. «Ich fühle mich überfordert.» «Studiere ich das, was ich wirklich will?» «Eigentlich tut mir diese Beziehung, in der ich bin, gar nicht gut.» «Wohin will ich im Leben?» Auch für solche Momente und Fragen bietet das aki Raum zum Nachdenken oder Meditieren, tragende Gemeinschaft mit anderen Studierenden und das Angebot für vertrauliche Begleitgespräche.

Du bist herzlich willkommen.

Im Namen des aki-Teams: Christian Schenker

Über das aki

Das aki (kurz für «Akademikerhaus») beherbergt die katholische Hochschulgemeinde. Unser Haus und Garten stehen allen Studierenden der Zürcher Hochschulen offen zum Lernen, Diskutieren, Essen, Kaffeetrinken und mehr. Als Community von Studierenden organisieren wir jedes Semester ein abwechslungsreiches Programm von Events. Seit seiner Gründung 1918 zeichnen folgende vier Kernpunkte das aki aus.

Begegnen

Im Gespräch miteinander und in der Begegnung mit den unterschiedlichsten Fachleuten aus dem In- und Ausland setzen wir uns sowohl mit ganz persönlichen Fragen wie auch aktuellen Themen aus Kultur, Gesellschaft, Wissenschaft und Religion auseinander.

Begleiten

Im aki arbeiten Seelsorger, die Zeit haben für vertrauliche Zweiergespräche bei Schwierigkeiten, Sorgen, Heraus- und Überforderungen im Studium oder im Privaten. Daneben besteht das Angebot einer sogenannten «geistlichen Begleitung» für alle, die nach einer persönlichen Spiritualität suchen oder diese vertiefen möchten.

 

Beten

Das aki ist ein Ort der Stille, des Glaubens und des Gebets, um alleine oder in Gemeinschaft mit anderen die eigene Spiritualität und Beziehung mit Gott zu pflegen. 

 

 

Bewegen

Das aki bietet vielfältige Möglichkeiten, sich zu engagieren. Im und über das aki hinaus setzen wir uns gemeinsam ein für das Wohl unserer Mitmenschen und der Umwelt. Dabei arbeiten wir mit allen Menschen zusammen, denen dieselben Ziele wichtig sind.