Über mich

Martin Föhn SJ

Martin Föhn SJ

Hochschulseelsorger, Werksleiter

Vom Muotathal ins aki

Im Muotathal auf einem Bauernhof aufgewachsen und deshalb bin ich wohl bis heute gern draussen in der Natur: immer wieder gerne jogge ich auf dem Zürichberg oder der Limmat entlang. Zu Hause bin ich seit Sommer 2026 in der Jesuitenkommunität in Zürich.

Nach der Lehre als Landwirt studierte ich Religionspädagogik. Es folgten das Noviziat in Nürnberg, Philosophie in München und Theologie in Paris. Danach war ich fünf Jahre lang Fachbereichsverantwortlicher von Bildung und Spiritualität in der Basler Spezialseelsorge der RKK. Besonders fruchtbar waren für mich die Themen Ökologie und Spiritualität sowie die Erwachsenenkatechese. Immer wieder fasziniert hat mich die Vielfalt an Lebensentwürfen und Glaubensbiografien.

Seit November 2026 habe ich nun die Leitung des aki inne. Das aki soll ein Ort bleiben, an dem Studierende Heimat finden, einander begegnen und sich entfalten können. Am wichtigsten ist mir, die Frage nach dem Transzendenten offenzuhalten und Raum zu geben, Gott in Gemeinschaft und Liturgie zu erfahren. Ich bin überzeugt: Eine Beziehung zu Gott schenkt Geborgenheit und Zuversicht, Ruhe inmitten einer aufgewühlten Welt. Platz haben sollen auch drängende Fragen wie die sozial-ökologische Krise, künstliche Intelligenz oder unser Zusammenleben in Politik und Institutionen.

Ich freue mich auf die Begegnungen mit den Studierenden, ihren Lebensentwürfen und Hoffnungen.

 

November 2026