
Gewagte und gefährdete Freundschaften
Grosse Theologen des 20. Jahhunderts und die Frauen an ihrer Seite
„Das Leben“, ist, aber „nicht das geschmäcklerisch gewählte, sondern das aufgedrängte, das unbequeme“, hat der Theologe Johann Baptist Metz formuliert. Das haben Nelly Barth-Hoffmann, Luise Rinser, Charlotte von Kirschbaum und Adrienne von Speyer sicher erfahren und wohl auch die Theologen Karl Barth, Karl Rahner und Hans Urs von Balthasar. Das jüngst erschienene Buch „Urereignis Liebe“ beschäftigt sich mit diesen grossen Theologen des 20. Jahrhunderts und den Frauen an ihrer Seite. Es fragt nach den Zusammenhängen zwischen Theologie und Biographie.
Frau Prof. Dr. Isabella Bruckner, Rom, hat das Buch gelesen und äussert sich dazu. Sie ist Professorin für Christliches Denken und spirituelle Praxis am Päpstlichen Athenäum Sant’Anselmo in Rom. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählt die philosophisch-theologische Reflexion (monastischer) Spiritualität. Für ihre Dissertation „Gesten des Begehrens. Mystik und Gebet im Ausgang von Michel de Certeau“, wurde sie mit dem „Karl-Rahner-Preis 2022“ ausgezeichnet.
Anwesend sein und intervenieren werden auch die Mitherausgeber des Buchs: Prof. Dr. Eckhard Frick SJ, Psychiater und Psychoanalytiker, München, Prof. Dr. Roman A. Siebenrock, Innsbruck, und Prof. Dr. Christoph Theobald SJ, Paris.