Datum

12. Dez. 2025
Abgelaufen!

Uhrzeit

18:00

Zielgruppen

Öffentlich,
Public

Gewagte und gefährdete Freundschaften

Grosse Theologen des 20. Jahrhunderts und die Frauen an ihrer Seite

Die Beziehungen zwischen Adrienne von Speyer und Hans Urs von Balthasar, zwischen Nelly Barth-Hoffmann, Charlotte von Kirschbaum und Karl Barth sowie zwischen Luise Rinser und Karl Rahner SJ sind nicht nur öffentlich, sondern mittlerweile auch Gegenstand solider theologischer Reflexionen. Zu letzteren zählt auch das neue Buch „Urereignis Liebe“. Erschienen in der renommierten Reihe „Quaestiones disputatae“, fragt es im Blick auf die genannten Theologen und Frauen an deren Seiten systematisch danach, wie weit das Leben, wie weit die eigene Biographie Quellort von Theologie ist. Damit drängt sich auch die Frage auf, von welcher Bedeutung der Befund dieses Buches für künftiges theologisches Nachdenken ist.

Frau Prof. Dr. Isabella Bruckner, Rom, hat das Buch gelesen und äussert sich zu dazu. Sie ist Professorin für Christliches Denken und spirituelle Praxis am Päpstlichen Athenäum Sant’Anselmo in Rom. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählt die philosophisch-theologische Reflexion (monastischer) Spiritualität. Für ihre Dissertation „Gesten des Begehrens. Mystik und Gebet im Ausgang von Michel de Certeau“, wurde sie mit dem „Karl-Rahner-Preis 2022“ ausgezeichnet.
Anwesend sein und intervenieren werden auch die Mitherausgeber des Buchs: Prof. Dr. Eckhard Frick SJ, Psychiater und Psychoanalytiker, München, Prof. Dr. Roman A. Siebenrock, Innsbruck, und Prof. Dr. Christoph Theobald SJ, Paris.

Wir bitten um eine Anmeldung bis am Freitagnachmittag.

 

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