
Festgottesdienst zu Ehren des Heiligen Ignatius von Loyola
Am 31. Juli feiern die Jesuiten auf der ganzen Welt das Fest ihres Ordensgründers, des Heiligen Ignatius von Loyola (*31.5.1491, † 31.7.1556). In einem Gefecht in Pamplona erlitt Íñigo de Loyola eine schwere Verletzung. Sie fesselte ihn lange ans Krankenbett. Dabei veränderte er sich innerlich. Nachdem er zuvor eine militärische Karriere oder eine erfolgreiche Beamtenlaufbahn angestrebt hatte, orientierte er sich jetzt mehr und mehr an Jesus Christus. Den Gekreuzigten und Auferstandenen betrachtete er als seinen neuen Dienstherrn.Ignatius, wie er sich nun nannte, lernte, die Welt mit Jesu Augen zu sehen. Die Zeit der Genesung wurde für ihn der Beginn einer tiefgreifenden Transformation, einer existenziellen inneren Wende und Umkehr. Durch die Begegnung mit Jesus Christus wurde die Welt für ihn zu einem Ort, an dem Gott in allem gesucht und gefunden werden kann. Von Gott getroffen, wollte der Baske die Welt jetzt mitgestalten.
Es ist auch den Zürcher Jesuiten ein Anliegen, an diesem Tag Begegnungen zwischen Menschen zu ermöglichen, welche sich diesen Perspektiven verbunden fühlen und welche aus der Spiritualität des gleichzeitig nüchternen und leidenschaftlichen Basken schöpfen oder sie kennenlernen möchten.Alle Interessierten sind deshalb zur Eucharistiefeier in der Liebfrauenkirche eingeladen. Es predigt P. Franz-Xaver Hiestand SJ, Leiter des aki, der katholischen Hochschulgemeinde, Zürich. Auf der Orgel spielt Hanna Meister. In diesem Gottesdienst gedenken wir auch unserer verstorbenen Mitbrüder Josef Bruhin SJ, Peter Henrici SJ und Albert Ziegler SJ.
Anschliessend gibt es einen kleinen Apéro im Foyer der Pfarrei Liebfrauen.
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